Schuhe Online

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Sonntag, 29. Januar 2012

Onlineshop eine tolle Chance

Selbst ganz große Designer-Labels wie Dolce und Gabbana und Co. haben die Gunst der Stunde
genutzt und sind seit 2011 offiziell und in eigener Regie online und verkaufen 24/7 im Internet.
Schon lange war es eine toll Möglichkeit für kleiner Labels und Designer sich professionell der
ganzen Welt zu präsentieren. Aus dem kleinen, meist nur lokal agierenden Shop, in den Städten
wurden Designerläden mit einem eigenem „Fanclub“ der mit Hilfe des online Shops sich
individuelle Mode nach Hause liefern lassen konnte. Von dort an, war es nun kein Problem mehr
die mondän aussehende Hose oder die schicke Jacke, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür
setzten zu müssen, zu bekommen.

Online Shops haben das Business verändert. Es muss nicht mehr das gekauft werden, was im
„Konsumradius“ zwangsläufig gekauft werden musste, da der Mainstream nicht anderes hergab;
sondern es besteht die Auswahl der ganzen weiten Modewelt!
Bei Wikipedia steht folgendes wenn man nach online Shops sucht:
„Der Onlineshop stellt Waren und digitale Produkte im Internet zum Verkauf bereit. Dabei handelt
es sich bei einem Shopsystem grundsätzlich um Software mit einer Warenkorbfunktionalität. Der
Käufer wählt das Produkt aus und legt es in den Warenkorb. Hinter einem E-Shop steht ein
physisches Geschäft, das die Bestellung abwickelt. Es gibt diverse E-Shop-Software für diesen
Verkaufskanal.

Moderne Onlineshops bieten dem „User“ (Benutzer) nicht nur die Möglichkeit das Produkt
zweidimensional zu betrachten, sondern auch diverse technische Details einzusehen. Im Bereich
hochwertiger Konsumgüter werden mitunter auch dreidimensionale Produktabbildungen
visualisiert. Die Wahrnehmung des Kunden soll möglichst nah an die Realität geführt werden.
Hierzu finden häufig auch Animationen (teilweise auch vertont) Anwendung sowie
Konfigurationsprogramme, mit denen das Produkt in Farbe, Ausstattung und Design oft an die
individuellen Vorstellungen des Kunden angepasst werden kann. Der Hersteller bzw. Anbieter
gewinnt auf diese Weise zusätzlich wertvolle Informationen über Kundenpräferenzen.
Besonders bekannte Formen des Internethandels sind Buch- und Musikversand sowie
Internetauktionen. Im Zuge des Internetbooms gegen Ende des 20. Jahrhunderts gewannen
Onlineshops immer mehr an Bedeutung. Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen
physischen Verkaufsraum brauchen, dieser steht virtuell als Website zur Verfügung. Auch
brauchen Onlineshops häufig keinen oder nur wenig Lagerraum, da sie eine Lieferung oft direkt
vom Erzeuger veranlassen (Drop Shipping) bzw. die Waren je nach Bedarf bestellen können. Die
eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben. Sogar
Internetbuchhändler, die in Deutschland der Buchpreisbindung unterliegen, welche Rabattaktionen
verbietet, haben den Vorteil durch die Übernahme der Versandkosten dem Kunden bei gleichem
Preis den Gang zum Buchladen zu ersparen. Hier spricht man vom klassischen Versandhandel.
Bei digitalen Produkten wie Musikdateien, Software oder Onlinebüchern kann der Kunde nach
dem Kauf das Produkt direkt herunterladen. Der physische Versand entfällt in dem Fall und der
Kunde kann seinen Einkauf sofort nutzen.


Eine weitere Form des Onlineshops ist das sog. Liveshopping, bei dem meist nur ein Produkt am
Tag angeboten wird. Zudem gewinnt das Einkaufen über Social-Media-Plattformen wie Facebook
immer mehr an Bedeutung (Social Commerce).“

Aber ist ein online Shop nicht viel mehr? Eine Virtuelle Welt die uns jeder Zeit bereitsteht, in die wir
uns jeder Zeit reinträumen können. ……
Alice fing an sich zu langweilen; sie saß schon lange bei ihrer Schwester am Computer und hatte
nichts zu tun. Die Internet Seite, die ihre Schwester las, gefiel ihr nicht; denn es waren weder
Bekleidung noch Accessoires darin. „Und was nützen Internet Seite, “ dachte Alice, „ohne
Bekleidung und Accessoires?“

Sie überlegte sich eben, (so gut es ging, denn sie war schläfrig und dumm von der Hitze,) ob es
der Mühe wert sei aufzustehen und Gänseblümchen zu pflücken, um eine Kette damit zu machen,
als plötzlich ein weißes Kleid mit roten Köpfen dicht an ihr vorbeirannte.
Dies war grade nicht sehr merkwürdig; Alice fand es auch nicht sehr außerordentlich, dass sie das
Kleid sagen hörte: „O weh, o weh! Ich werde zu spät kommen!“ (Als sie es später wieder überlegte,
fiel ihr ein, dass sie sich darüber hätte wundern sollen; doch zur Zeit kam es ihr Alles ganz
natürlich vor.) Aber als das Kleid seine Uhr aus der Westentasche zog, nach der Zeit sah und eilig
fortlief, sprang Alice auf; denn es war ihr doch noch nie vorgekommen, ein Kleid mit einer
Westentasche und einer Uhr darin zu sehen. Vor Neugierde brennend, rannte sie ihm nach über
den Grasplatz, und kam noch zur rechten Zeit, um es in ein großes Loch unter der Hecke
schlüpfen zu sehen.

Den nächsten Augenblick war sie ihm nach in das Loch hineingesprungen, ohne zu bedenken, wie
in aller Welt sie wieder herauskommen könnte.
Der Eingang zum Kleiderschrank lief erst geradeaus, wie ein Tunnel, und ging dann plötzlich
abwärts; ehe Alice noch den Gedanken fassen konnte sich schnell festzuhalten, fühlte sie schon,
dass sie fiel, wie es schien, in einen tiefen, tiefen Kleiderschrank.
Entweder musste der Kleiderschrank sehr tief sein, oder sie fiel sehr langsam; denn sie hatte Zeit
genug, sich beim Fallen umzusehen und sich zu wundern, was nun wohl geschehen würde. Zuerst
versuchte sie hinunter zu sehen, um zu wissen wohin sie käme, aber es war zu dunkel etwas zu
erkennen. Da besah sie die Wände des Kleiderschranks und bemerkte, dass sie mit Tops und T-
Shirts bedeckt waren; hier und da erblickte sie Hosen und Blusen, an Haken aufgehängt. Sie nahm
im Vorbeifallen von einem der Handtaschen mit der Aufschrift: „Eingemachte Apfelsinen“, aber zu
ihrem großen Verdruss war sie leer. Sie wollte sie nicht fallen lassen, aus Furcht Jemand unter
sich zu töten; und es gelang ihr, es in einen andern Schrank, an dem sie vorbeikam, zu schieben.
„Nun!“ dachte Alice bei sich, „nach einem solchen Fall werde ich mir nichts daraus machen, wenn
ich den ganzen online Shop durchstöbern werde. Wie mutig sie mich zu Haus finden werden! Ich
würde nicht viel Redens machen, wenn ich im ganzen Internet nach Bekleidung suche!“ (Was sehr
wahrscheinlich war.)

Hinunter, hinunter, hinunter! Wollte denn der Fall nie endigen? „Wie viele Meilen ich wohl jetzt
gefallen bin!“ sagte sie laut. „Ich muss ungefähr am Mittelpunkt des Online Shops sein. Lass
sehen: das wären achthundert und fünfzig Meilen, glaube ich –“ (denn ihr müsst wissen, Alice
hatte dergleichen im Bekleidung im Internet finden- Kurs gelernt, und obgleich dies keine sehr gute
Gelegenheit war, ihre Kenntnisse zu zeigen, da Niemand zum Zuhören da war, so übte sie es sich
doch dabei ein) – „ja, das ist ungefähr die Entfernung; aber zu welchem Online Shop ich wohl
gekommen sein mag?“ (Alice hatte nicht den geringsten Begriff, was weder Online Shop noch
Markenkleidung im Internet war; doch klangen ihr die Worte großartig und nett zu sagen.)

Bald fing sie wieder an. „Ob ich wohl ganz durch das Internet fallen werde! Wie komisch das sein
wird, bei den Leuten heraus zu kommen, die keine Ahnung von Bekleidung im Internet hatten! Die
online Shopper, glaube ich.“ (Diesmal war es ihr ganz lieb, dass Niemand zuhörte, denn das Wort
klang ihr gar nicht recht.) „Aber natürlich werde ich sie fragen müssen, wie der Online Shop heißt.
Bitte, liebe Dame, ist dies Bekleidung kaufen oder Bekleidung online kaufen?“ (Und sie versuchte
dabei zu knixen, – denkt doch, knixen, wenn man durch die Luft fällt! Könntet ihr das fertig
kriegen?) „Aber sie werden mich für ein unwissendes kleines Mädchen halten, wenn ich frage!
Nein, es geht nicht an zu fragen; vielleicht sehe ich es irgendwo angeschrieben.“
Hinunter, hinunter, hinunter! Sie konnte nichts weiter tun, also fing Alice bald wieder zu sprechen
an. „Dinah wird mich gewiss heut Abend recht suchen!“ (Dinah war die Kaufsüchtige.) „Ich hoffe,
sie werden ihre Kreditkarte zur Shoppingstunde nicht vergessen. Dinah! Mies! ich wollte, du
wärest hier unten bei mir. Mir ist nur bange, es gibt keine Schnäppchen in der Luft; aber du
könntest Markenkleidung fangen; die wird es hier in der Luft wohl geben, glaubst du nicht? Und
Kaufsüchtige kaufen doch Marken?“ Hier wurde Alice etwas schläfrig und redete halb im Traum
fort. „Kaufen Kaufsüchtige gern Marken? Kaufen Kaufsüchtige gern Marken? Kaufen Kaufsüchtige
gern Marken?“ Und da ihr Niemand zu antworten brauchte, so kam es gar nicht darauf an, wie sie
die Frage stellte. Sie fühlte, dass sie einschlief und hatte eben angefangen zu träumen, sie gehe
Hand in Hand mit Dinah spazieren, und frage sie ganz ernsthaft: „Nun, Dinah, sage die Wahrheit,
hast du je Marken gekauft?“ da mit einem Male, plump! plump! kam sie auf einen Haufen trocknes
Laub und Reisig zu liegen, – und der Fall war aus.

Alice hatte sich gar nicht wehgetan. Sie sprang sogleich auf und sah in die Höhe; aber es war
dunkel über ihr. Vor ihr lag ein zweiter großer online Shop, und sie konnte noch eben das weiße
Kleid darin entlang laufen sehen. Es war kein Augenblick zu verlieren: fort rannte Alice wie der
Wind, und hörte es gerade noch sagen, als es um eine Ecke bog: „O, Schuhe und Taschen, wie
spät es ist!“ Sie war dicht hinter ihm, aber als sie um die Ecke bog, da war das Kleid nicht mehr zu
sehen. Sie befand sich in einem großen online Shop, der durch eine Reihe Angebote erleuchtet
war.

Zu beiden Seiten Menüs waren Türen; aber sie waren alle verschlossen. Alice versuchte jede Thür
erst auf einer Seite, dann auf der andern; endlich ging sie traurig in der Mitte entlang, überlegend,
wie sie je viel Bekleidung online kaufen könnte.
www.kleidoo.de



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